Reise 2 – Rishikesh, Rewalsar & Dharasamla

"Vom heiligen Fluss Ganges entlang des Himalaya zum Exilort des Dalai Lama"

Termin:

September und Oktober 2020

Preis:

2.300 Euro ab New Delhi – EZ-Zuschlag = 300 Euro – Der Flug Deutschland > New Delhi > Deutschland ist selbst zu buchen.

Die Stationen der Reise

 

New Delhi:

Der Ankunftsort ist New Delhi, die Hauptstadt Indiens. Das Hotel für die erste Nacht buche ich wie immer im alten Stadtteil Pahar Ganj, den ich so sehr liebe. Denn so können wir uns von der Flugreise erholen und später schon mit wenigen Schritten in das farbige Leben Indiens eintauchen – und uns in einem der Dachterrassen-Restaurants vom Trubel zu erholen und ihn uns von oben anzusehen.

 

Laxman Jhula:

Die erste Station der Reise ist der Pilgerort Laxman Jhula mit seinen Tempeln und Ashrams. Hier strömt der Ganges, der heilige Fluss Indiens, kühl und klar aus den Vorbergen des Himalaya in die „Große Ebene“ Nordindiens. Sadhus, die orangefarben gekleideten Wandermönche Indiens, meditieren an seinem Ufer. Ein Bad im Ganges ist mehr als nur eine Erfrischung, das dahinströmende Wasser reinigte auch unsere Herzen und Seelen von ihren Schatten. Wir bleiben fünf Tage, um in Ruhe in die Zeitverschiebung, das ungewohnte Klima und die einzigartige Intensität Indiens zu gleiten. Stressfreie Ausflüge u.a. in die Yoga-Hochburg Rishikesh, in den legendeären Beatles-Ashram und zum feierlichen Abendritual an den Ghats der heiligen Stadt Haridwar erschlossen uns die Region.

 

Rewalsar:

Von Laxman Jhula reisen wir komfortabel mit dem Taxi zu Füßen des Himalaya weiter nach Westen. Wir machen Zwischenstation in der Modellstadt Chandigarh mit dem irrealen Kunstprojekt Stone Garden und erreichen dann den sagenumwobenen Bergsee von Rewalsar. An seinem Ufer liegen, einzigartieg in Indien, ein hinduistischer Tempel, eine buddhistische Gompa, ein Gurdwara der Sikhs und ein Tempel zu Ehren des Tantra-Meisters Padmasambhava. Im nun angenehmen Bergklima, stiegen wir über alte Hirtenwege hinauf zum Höhlentempel des Padmasambhava und entzündeten dort eine Butterlampe für einen unserer tiefsten Wünsche.

 

Option 1 – Manali:

Wieder nehmen wir zur Weiterfahrt ein Taxi, denn auf dem Weg zur nächsten Station Manal, wollen wir Galerie und Museum des russischen Malers, Philosophen, Forschers und Mystikers Nicholas Roerich in dem angelegenen Dorf Naggar besuchen.

In Manali erwartete uns ein ganz anderes Indien. Manali liegt auf 1.900 Metern Höhe im Tal des Flusses Beas, die schneebedeckten Berge des Himalaya überragen das Tal mit majestätischer Präsenz. Wegen seines eher sehr frischen Klimas war Manali früher ein beliebter Erholungsort britischer Kolonialoffiziere. Um Ruhe und Erholung zu finden, beziehen wir Quartier im ursprüngliuchen Ortsteil Old Manali. Und wenn es der Zufall gut mit uns meint, werden wir Zeuge eines der malerischen Tempelfeste, bei denen in Prozessionen Sänften mit wild herumtobenden Regionalgöttren zum Tempel getragen werden und Orakel in Trance mit schrillen Schreien die Zukunft des Dorfes verkünden.

Wenn diese Option 1 gewählt wird, entfällt Option 2.

 

Dharamsala:

Ziel der Reise war Dharamsala, der Exilsitz des Dalai Lama. Und noch einmal ändert sich die Atmosphäre. Waren wir bisher dem hinduistischen und dem animistisch-archaischen Indien in all seiner exotischen Farbigkeit begegnet, bietet sich uns hier der tibetische Buddhismus in Reinkultur. Besonders eindrücklich erleben wir das in den Tempeln von McLeod Ganj, einem Außenbezirk fast 1000 Meter hoch über von Dharamsala gelegen, wo der Sitz des Dalai Lama und der Exilregierung Tibets ist. Auch hier bedarf es eines glücklichen Zufalls, das der Dalai Lama tatsächlich in seiner Residenz weilt und im seinem Tempel Teachings gibt, aber allein die stillen Stunden in seinem Tempel und die Momente, als wir Zeugen werden, wie die Lehrmönche im Garten des Tempels die traditionellen religiösen Dispute übten, sind wunder-voll.

Mit dem Flugzeug kehren wir nach New Delhi zurück.

 

Option 2 – Agra:

Das Mausoleum Taj Mahal ist wohl neben den Pyramiden von Gizeh, Stonehenge in England und der Akropolis von Athen das berühmteste Bauwerk der Welt. Der Großmogul von Indien, Shah Jahan, ließ es zur Erinnerung an seine geliebte Hauptfrau Mumtaz Mahal von 20.000 Arbeitern errichten. Sie war im Jahr 1631, während sie ihn auf einem Feldzug begleitete, bei der Geburt ihres 14. Kindes gestorben.

Aus Dharamsala nach New Delhi zurückgekehrt werden wir einen Ausflug zum Taj Mahal unternehmen, der so organisiert ist, dass wir den großen Touristenmassen zuvorkommen.

Wenn diese Option gewählt wird, entfällt Option 1.


Weitere Informationen

 

Das Wetter:

Die Monate September und Oktober gelten als die besten Reisemonate. Tagsüber ist es in New Delhi und am Ganges normalerweise hochsommerlich warm (bis 30 Grad). In den Bergen von Rewalsar, Manali und Dharamasala ist es angehem warm (etwa 25 Grad)  .Nachts kann es manchmal kühl werden, bitte nehmt darum auch einen Satz wärmerer Kleidung mit.

 

Die Gesundheit:

Ich bitte Euch, Eure Gesundheitsvorsorge (Impfstatus von Tetanus und Hepatitis) mit Eurem Hausarzt abzuklären. Ein Tipp: Whisky und Grapefruitkern-Extrakt haben sich während all meiner Indien-Aufenthalte als natürlicher Schutz gegen Magen- oder Darmerkrankungen gut bewährt. Für alle Fälle empfehle ich den Abschluss einer Reisekrankenversicherung.

 

Das Visum:

Für den Aufenthalt in Indien benötigt man ein Visum. Seit 2010 wird das von Agenturen abgewickelt. Am leichtesten geht das über das Internet, z.B. bei www.visum-indien.info, wo es auch eine Info-Hotline gibt: 0800 88 00 898 (kostenlos aus dem Festnetz) oder 030 4030 3976.

Das normale 6-Monats-Touristen-Visum kostet etwa 50 Euro, dazu kommen eine Bearbeitungsgebühr von ca. 12,00 Euro und Agenturgebühren von ca. 20 Euro.

Wichtig: Das Antragsformular für das Visum muss erst im Internet ausgefüllt und dann ausgedruckt und mit dem Pass (Gültigkeit mindestens noch 6 Monate!) und zwei identischen Passbildern eingeschickt werden. Und: Die Fotos für das Visum müssen unbedingt 5 x 5 cm groß sein, das bei uns übliche Format der Automatern wird nicht akzeptiert! Fotoateliers bieten dieses Sonderformat aber inzwischen an.

Die Bearbeitungszeit beträgt derzeit mindesten 1 Woche, also rechtzeitig das Visum beantragen.

 

Das Geld:

Die Währung in Indien sind Rupees, 100 Euro ≈ 7.000 Rupees. Euros werden in allen Wechselstuben eingetauscht. Vor Ort kann man an den Geldautomaten (=ATM-Maschinen) mit Kreditkarten Bargeld ziehen.

 

Die Kommunikation:

Handys mit deutscher SIM-Karte funktionieren in Indien gut, das Telefonieren ist aber teuer. Da man fast überall WLAN findet, ist Kommunikation über Skype, WhatsApp oder Facebook leicht möglich.

 

Das Essen:

Dass Essen in Indien ist würzig, exotisch und köstlich! Beim Unterwegssein sind die Gerichte schärfer, aber immer noch sehr schmackhaft. Doch ist es in Indien sehr wichtig, auf die Bekömmlichkeit des Essens und die Hygiene bei der Zubereitung zu achten, um Magen-/Darm-Verstimmungen zu vermeiden. Darum essen wir, soweit möglich, nur an Plätzen, die erprobt sind und sich bewährt haben.

 

Die Leistungen:

Mit dem Reisepreis buchen Sie für sich die Reiseleitung vor Ort, alle anfallenden Tickts und Eintrittsgelder, Halbpension und Quartier im Doppelzimmer. Auf Wunsch können Einzelzimmer gebucht werden. Der EZ-Zuschlag für die gesamte Reise beträgt 300,00 Euro. Die Reiseleitung beginnt ab Ihrer Ankunft am Flughafen in New Delhi.

 

Die Buchung:

Mit der schriftlichen Anmeldung zur Reiseleitung (an Matthias Weigold, Trogerstraße 24, 81675 München) wird eine Anzahlung von 500,00 Euro (auf Konto Matthias Weigold, IBAN: DE08 7002 0270 0000 4643 36) fällig. Bitte alle Zahlungen mit dem Vermerk „Reiseführung Ganges 2020" versehen. Damit ist ein fester Platz bei dieser Reiseführung gebucht. Die restlichen 1.800,00 bzw 2.100,00 Euro bitte ich in bar nach Indien mitzubringen.

Ich empfehle auf jeden Fall eine Reiserücktrittsversicherung sowie genaue Information darüber, in welchen Fällen diese Versicherung tatsächlich wirksam wird.

 

Offene Fragen:

Sollten noch Fragen offen sein, die diese Informationen nicht oder nicht ausreichend beantworten, ist ein persönliches Gespräch willkommen.

 

Persönlicher Kontakt + Anmeldung:

Telefon: 089 – 4192-9710 – E-Mail: weigold@quinn-ms.de